Schulzeit

Birgit Nilsson lernte mit Hilfe ihrer Mutter lesen, noch bevor sie 1925 in die Grundschule eintrat. Sie fühlte sich wohl in der Schule und verließ sie mit Spitzennoten in allen Fächern, nicht zuletzt in Gesang.

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Die Grundschule. Birgit sitzt als Sechste von links in der mittleren Reihe. Privataufnahme.

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Västkustens Ungdomsskola in Ljungskile. Birgit sitzt ganz rechts in der mittleren Reihe. Privataufnahme.

Birgit liebte es, zu schreiben und schrieb viele Kurzgeschichten, Aufsätze und Notizen in kleine Hefte, die sie immer bei sich trug. In ihren Aufsätzen ging es um alles Mögliche von Gärten und der Heimat bis zu Klassenfahrten und Weihnachtsfesten. In ihre Notizhefte schrieb sie alle Liedertexte, die ihr unterkamen. Es handelte sich hierbei um Lieder, die sie in der Schule, von den Eltern oder von den Mägden und Knechten am Hof gelernt hatte. Diese „Liederhefte“ füllte Birgit auch nach der Schulzeit gerne mit Texten. Während ihrer Schulzeit an der Storskola (Mittelschule) in Svenstad durfte Birgit Teile des Gesangsunterrichts übernehmen. Auch nachdem sie die Schule beendet hatte, wurde sie gebeten, mitzuhelfen, vor allem im Sommersemester vor den Schulabschlüssen. Birgit war Chorleiterin mit Schwung und Elan, verbreitete gute Laune und man sang fröhliche Lieder. 1940 begann Birgit einen Haushaltskurs an der Västkustens Ungdomsskola in Ljungskile (einer Jugendschule an der schwedischen Westküste). Neben dem regulären Lehrplan wurden Programmabende organisiert, an denen Birgit oft sang. Aber die Studien nahmen ein schnelles Ende. Die Schule musste wegen des finnischen Winterkrieges schließen, weil das Gebäude als militärisches Krankenhaus dienen sollte.