Opern

Birgit Nilsson war als die führende Wagner-Sopranistin ihrer Zeit bekannt. Aber sie sang auch eine Reihe von anderen großen Sopranrollen in Opern von sowohl Strauss als auch Puccini und Verdi.

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Salome 1965. Metropolitan Opera Archives

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Isolde 1959. Metropolitan Opera Archives

Nach dem Durchbruch an der Königlichen Oper in Stockholm im Jahr 1947 war Birgit ab Herbst 1948 fest angestellt. Ihr erster internationaler Opernauftritt in Glyndebourne 1951 als Elettra in Mozarts Idomeneo folgte der Empfehlung von Fritz Busch. 1958 ging die Anstellung an der Königlichen Oper angesichts von Birgits internationalen Erfolgen und zunehmenden Aufträgen in einen Gastspielvertrag über. In den 1950ern lernte Birgit ununterbrochen neue Rollen. Sie arbeitete sich schnell durch ein großes Opern- und Oratoriumsrepertoire von Mozart und Beethoven bis Bartók und Hindemith. Ab den 1960ern konzentrierte sie sich auf etwa zehn Rollen in Opern von Wagner, Verdi, Strauss und Puccini. In ihrer langen Karriere durfte Birgit auf den größten Opernbühnen der Welt stehen und mit prominenten Regisseuren und der Spitze der Sängerelite zusammenarbeiten. Sie arbeitete auch mit einigen der größten Dirigenten wie Erich Kleiber, Herbert von Karajan, Georg Solti, Wolfgang Sawallisch, Hans Knappertsbusch und Karl Böhm zusammen. Birgit Nilssons Fähigkeit, eine Rolle zu interpretieren, wuchs mit den Jahren und sie wurde sowohl zu einer bewegenden Schauspielerin als auch zu einer gefeierten Sängerin. Sie wurde insbesondere mit Richard Strauss’ Elektra assoziiert und war lange die meistbegehrteste Interpretin von Puccinis Turandot. Ihre persönliche Lieblingsoper war Wagners Tristan und Isolde. Die Kritiker waren sich einig, dass viele der anspruchsvollsten Rollen der Opernliteratur wie für Birgit Nilsson geschrieben waren.